You are currently viewing Hilfe für Angehörige – Diagnose Krebs

Hilfe für Angehörige – Diagnose Krebs

  • Beitrags-Kategorie:Diagnose Krebs

Unterstützung für Angehörige bei Diagnose-Krebs 

Eine mit der schlimmsten Diagnosen für Patienten und ihre Angehörigen. Es ist wie ein Schlag ins Gesicht. Plötzlich verändert sich alles und das Hier und Jetzt, vor allem die Zukunft wird ab sofort in Frage gestellt. Die Lebensplanung  und der Alltag drehen sich um 360Grad. Alles ist völlig verändert.

Was dann geschieht ist ein ganz normaler Prozeß!

Wut, Sorge, Trauer, Verlustängste und die Hilflosigkeit finden sich nicht nur beim Erkrankten, sondern auch beim Angehörigen.

Die enorme Angst einen geliebten Menschen zu verlieren dominiert. Die neue Situation zu verarbeiten sowie die zahlreichen Informationen über die Behandlung und Krankheit an sich, erzeugen einen erhöhten Druck. 

Den Angehörigen verstehen und Unterstützung für den Erkrankten

Äußerst wichtig ist in einer solchen Situation das Mitgefühl. Nicht nur für den Erkrankten, sondern vielmehr auch für den Angehörigen.

Ein offenes Ohr, eine mitfühlende Haltung oder eine Umarmung sind dabei oft hilfreicher als der Versuch mit Worten zu trösten. Denn Worte in solchen Situationen zu finden ist oft mehr als schwer.
Hier kann die nonverbale Kommunikation sehr gut helfen.

Der Erkrankte ist in diagnostische und therapeutische Abläufe nach Diagnose meist sehr eingebunden und die Angehörigen kommen sich oft in dieser Zeit überflüssig vor.

In meinen Gesprächen mit Angehörigen erkläre ich ihnen, dass für den Erkrankten ein vertrautes Gesicht, in jeder Phase seiner Erkrankung, eine enorme Stütze und eine unerlässliche Hilfe sind.

www.mcarta.de

Der Angehörige und das dicke Fell

Während Angehörige zusehen müssen, erfahren die Krebspatienten die Auswirkungen des Tumors und der Therapie ganz direkt.

Zu Übelkeit, Schmerzen, Haarausfall, oder Haut- und Nägel Irritationen kommen häufig Erschöpfungszustände und Gedächtnisstörungen. Ständiges Gedankenkreisen um existenzielle  und lebensbedrohende Themen.

Viele an Krebs erkrankte reagieren auf den hohen abverlangten Stresspegel mit Änderungen in ihrem Verhalten. Anfangs können die Angehörigen dies wirklich mehr als nur schwer einordnen.

Dabei sind Aggressionen, Stimmungsschwankungen, Aggressionen, erhöhte Empfindsamkeit oder auch sozialer Rückzug Ausdruck großer Unsicherheit und zeigen, wie schwer es ist, die Diagnose zu verarbeiten.
Depression
ist eine häufige Begleiterkrankung bei Krebspatienten sowie auch bei Angehörigen.

Als Angehöriger dürfen Sie sich darauf gefasst machen, sich relativ schnell ein dickes Fell zuzulegen. Das kostet Kraft. Das kostet viel Selbstüberwindung.
Denn in dieser Phase darf nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden.  Der Erkrankte ist nicht auf die Angehörigen wütend, sondern auf seine Krankheit, auf die Umstände und auf die Situation per se.

Der Schlüssel - Direkte Kommunikation

Patienten und Angehörige haben große Angst.

  • Angst vor dem Tod.
  • Angst vorm Verlust der vollständigen Gesundheit
  • Angst vor der Therapie und die Nebenwirkungen
  • Angst vor einem Rückfall
  • Angst vor der Zukunft

Die aktuelle Situation und die Sorge um die Zukunft der Familie überdeckt allerdings oft zumindest vordergründig das eigene Leid.

Als Angehöriger können sie es dem Kranken ermöglichen, in diesem Punkt der Ängste mit einer direkten, liebevollen und authentischen Kommunikation etwas zu entlasten.

Sie tun ihm einen großen Gefallen damit. Im offenen Gespräch lässt sich erfragen, worüber der Erkrankte gern reden möchte, was ihm  Angst macht und durch den Kopf geht sowie welche Unterstützung er sich wünscht.

Motivierende und kraftschöpfende Sätze wie „Wir stehen das gemeinsam durch“ geben einem Erkrankten Kraft und Hoffnung.
Er weißt, dass er Unterstützung hat und nicht allein ist.

Krebs - sich informieren ist eine kostenlose unersetzliche HILFE

hilfe, Angehörige, www.mcarta.de, diagnose krebs


Neu schreiben –
Oft ist eine Krebsdiagnose nicht selbsterklärend, viele Fragen bleiben offen. Bekannte und Arbeitskollegen sind in dieser Situation allerdings oft keine guten Informationsquellen, denn sie stiften manchmal mit Berichten von vermeintlichen Leidensgenossen mehr Verwirrung als Klarheit. Besser ist es, sich bei Krebsberatungsstellen oder auf seriösen Internetseiten zu informieren. Wissen kann auch dabei helfen, mit den eigenen Ängsten besser zurechtzukommen. Versuchen Sie den Patienten zu wichtigen Untersuchungen und Terminen zu begleiten. Sofern der Betroffene es möchte, können Sie im gemeinsamen Gespräch mit dem Arzt wichtige Fragen stellen und nachhaken, wenn etwas unklar ist.

Achtung - Auch Angehörige brauchen ein offenes Ohr und emotionale Unterstützung

Die Angehörigen sind oft müde und emotional sowie körperlich sehr erschöpft. Es fehlt oft die Perspektive und was ganz wichtig ist, sie brauchen  „auch“ mentale Unterstützung und Kraft. Denn als Angehöriger ist man oft der nicht wahrgenommene 2. Patient.

Neue Kraft schöpfen, das ist das Ziel. Denn viele Angehörige überfordern sich und verlieren das Gefühl für die eigenen Bedürfnisse.

Nehmen Sie sich deshalb, wenn es geht, hin und wieder eine Auszeit. Die sehr intensive Betreuung eines an Krebs erkrankten Menschen ist ein dauerhafter Ausnahmezustand. Dieser Ausnahmezustand nagt an die Grenzen der körperlichen und psychischen Kräfte.

Wenn der Angehörige aber selbst völlig erschöpft ist, kann er nicht so helfen, wie er es gerne möchte. 

Insbesondere die Partner stehen als erste und auch dauerhafte Anlaufstelle für den an Krebs erkrankten unter einer enormen und andauernden Belastung.

Das dauerhafte Bedürfnis, den kranken Partner so gut es geht zu unterstützen und die Situation mit allem aufzufangen, verdrängen die Angehörigen viele eigene psychische Konflikte und Ängste. Dieses Verhalten kann wiederum auch zu einer Erschöpfung des Angehörigen, wenn nicht sogar zu einer Belastungsstörung führen.

Oft ist der Angehörige normalerweise dann Patient der 2. Ordnung, der ebenfalls auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist. Er wird in dem ganzen Prozess nicht mit einbezogen und funktioniert nur noch. Die Belastung und der Leidensdruck  können die eigene Verfassung stören.

Welche erste Hilfe für Angehörige ist möglich?

Sollten Sie als Angehöriger das Gefühl haben oder von anderen dazu angesprochen werden, der Situation nicht (mehr) gewachsen zu sein, suchen Sie sich den richtigen Ansprechpartner.

In Einzelgesprächen oder gemeinsam mit der ganzen Familie in Bezugnahme auch mit dem Erkrankten werden hier umsetzbare und realistische Lösungen für die verschiedenen Probleme gesucht und gefunden.

Oftmals ist konkrete Hilfestellung im Umgang mit bestimmten Situationen gefragt, um die Belastung zu senken und dem Angehörigen auch für seine Anliegen da zu sein. 

www.mcarta.de

Suchen Sie das Gespräch. 

Wenden Sie sich hierzu gern an mich. Ich höre Ihnen zu und biete Ihnen eine ruhige, wertschätzende und achtsame Gesprächsbasis.

Mit mir finden Sie eine Person, die einen objektiven Blick auf die Situation hat, Sie erhalten Unterstützung in Form von erlernbaren Methoden der Selbsthilfe von mir. In unserer Zusammenarbeit werden häufig auch Lösungswege erkannt, auf die Sie vielleicht allein nicht kommen würden.

Vereinbaren Sie gern ein kostenloses Vorgespräch zum Kennenlernen.

Beste Grüße

Mariangela Carta