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Jeder dritte Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens eine Depression

Depression ist nicht sichtbar – #deinwegraus

@quelle video: Freiburger Bündnis gegen Depression e.V.

Laut Statistik gibt es aktuell in Deutschland mehr als vier Millionen Betroffene.

Im besten Fall wird bei einer Depression möglichst zügig mit einer Behandlung begonnen, denn die Betroffenen leiden sehr unter ihrem Zustand. Zudem wird die Therapie nach längerer Dauer der Depression schwieriger und das Risiko, dass die Krankheit chronisch wird, wächst.

Abhängig von der Schwere der Krankheit werden Depressionen in der Regel mit einer Psychotherapie, antidepressiven Medikamenten oder einer Kombination aus beidem behandelt.

Die Kombinationstherapie ist besonders bei chronischen und wiederkehrenden Depressionen angezeigt.

Auch bei schweren Depressionen empfehlen Experten eine Kombination beider Behandlungsansätze.   

Was hilft bei einer Depression?

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Psychotherapie

Bei einer Psychotherapie sind über Monate hinweg Geduld und Engagement des Patienten gefordert. Wer sich darauf einlässt, kann seine Depression aber oft langfristig überwinden und seine psychische Stabilität insgesamt verbessern.
Für Menschen mit Depressionen gibt es viele psychotherapeutische Angebote.

Ursache

Die Annahme der Erkrankung basiert auf der Vorstellung, dass Depressionen oft durch Verlust- und Kränkungserlebnisse ausgelöst werden, die nicht richtig verarbeitet werden konnten.

Kognitive Verhaltenstherapie

Auch die kognitive Verhaltenstherapie – eine Erweiterung der klassischen Verhaltenstherapie – wird für depressive Patienten oft angewendet.

Der Patient sucht dabei mit Unterstützung des Therapeuten Wege, um aus der Depression herauszufinden.

Dazu werden unter anderem negative Gedanken, Muster und Überzeugungen aufgedeckt, auf ihre Richtigkeit überprüft und gegebenenfalls durch neue, positivere Denkweisen ersetzt.

Interpersonelle Therapie (IPT).

Eine weitere Psychotherapieformen bei der Depression ist die Interpersonelle Therapie (IPT).

Depression ist die Interpersonelle Therapie (IPT) ist eine Kurzzeittherapiemethode, die speziell für die Behandlung depressiver Erkrankungen entwickelt wurde. Sie kombiniert therapeutische Konzepte aus Verhaltenstherapie und psychodynamischer Therapie.

Ein wichtiges Therapieziel ist es, Fähigkeiten und Strategien zum Umgang mit Konflikten zu erlernen, die zur Entstehung oder Aufrechterhaltung der Depression beitragen.

Die Kosten für die ITP werden allerdings noch nicht von den Kassen übernommen. Das gilt auch für verschiedene andere Therapieformen wie die Familientherapie, die Gestalttherapie oder die Kunsttherapie. Sie werden aber häufig als unterstützende Therapien im Rahmen stationärer Behandlungen angeboten.

Ebenfalls als ergänzende therapeutische Maßnahmen werden bei Depression zum Beispiel Psychoedukation, Ergotherapie, Angehörigengruppen, das Erlernen von Entspannungstechniken sowie körper- und bewegungsbezogene Therapien angeboten.

Hilfe und Unterstützung bei Depressionen

Suchen Sie das Gespräch und werden Sie aktiv. 

Auch wenn es Ihnen schwer fällt, wenden Sie sich an einen Therapeuten, dem Sie Ihre Gefühle und Gedanken anvertrauen können.

Ein Therapeut, der Ihnen zuhört, Ihnen eine wertschätzende und achtsame Gesprächsbasis anbietet.

Eine Person, die einen objektiven Blick auf die Situation hat und auf dem Gebiet versiert ist, unterstützt Sie bei und erkennt häufig auch Lösungswege, auf die Sie vielleicht allein nicht kommen würden. 

Beste Grüße

Mariangela Carta


Terminvereinbarung

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